Der Brauprozess
Zum Brauen benötigt man 4 Rohstoffe:
Malz
Das Malz wird aus Getreide, meist Gerste, hergestellt.
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Die Gerste vom Getreidefeld wird zunächst sorgfältig gereinigt.
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Anschließend lässt man sie in feucht-warmer Luft keimen bis die Malzsprossen
ungefähr die gleiche Länge wie das Korn selber haben. Dabei bilden sich
wertvolle Enzyme und Malzzucker.
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Damit dieses gekeimte Getreide haltbar wird, wird es anschließend auf der
sogenannten „Darre“ über heißer Luft getrocknet. Je höher die Darrtemperatur
ist, um so mehr Malzzucker karamellisiert.
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Je mehr Zucker karamellisiert, um so dunkler wird das Malz, und um so dunkler
das daraus gebraute Bier.
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Ob ein Bier hell oder dunkel ist, hat keinen Einfluss auf den Alkoholgehalt.
Dieser hängt nur vom Mischungsverhältnis von Malz zu Wasser ab.
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Sein Malz bezieht das Brauhaus
JOH. ALBRECHT
ausschließlich aus einer Mälzerei, die sich dessen strengen
Qualitätsanforderungen und -kontrollen unterwirft.
Brauwasser
Das Brauwasser für die Herstellung des Bieres muss vor allem
sauber und frei von Verunreinigungen sein.
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Der Gehalt an Mineralstoffen (Härte) spielt heute im Gegensatz zu früher keine
entscheidende Rolle mehr, da man seine Auswirkungen durch natürliche
Gestaltungsvarianten des Mälzungs- und Brauprozesses ausgleichen kann.
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Wichtig ist vielmehr, dass der hergestellte Biertyp auf das Brauwasser
abgestimmt wird. Deshalb werden die Braurezepte im Brauhaus
JOH. ALBRECHT
vom Braumeister erst nach einer eingehenden Wasseranalyse festgelegt und
deren Einhaltung ständig kontrolliert.
Hopfen
Der Hopfen hat neben seinem angenehmen Aroma weitere wichtige
Aufgaben bei der Bierbereitung.
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So schützt er das Bier durch seinen natürlichen Gehalt an ätherischen Ölen (wie
sie auch in Heilkräutern, wie Kamille und Eukalyptus, vorkommen) vor Verderb.
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Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Aromahopfen und Bitterhopfen, wobei
letztere von vielen Brauereien wegen des erheblich niedrigeren Preises
eingesetzt werden, obwohl erstere die qualitativ hochwertigeren sind.
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Im Brauhaus
JOH. ALBRECHT
wird ausschließlich Aromahopfen von ausgewählten Hopfenpflanzern aus der
Hallertau eingesetzt, die sich verpflichtet haben, diesen erntefrisch und
naturbelassen unter Vakuum zu verpacken und bis zum Verbrauch kühl zu lagern.
Hefe
Die Hefe hat die Aufgabe, den Malzzucker, der sich im Sudhaus
beim Mischen von Malz und warmen Wasser löst, im Verlauf der Gärung in Alkohol
und Kohlensäure zu verwandeln.
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Es gibt zwei große Hefearten, nämlich die obergärige und die untergärige
Hefe.
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Die obergärige Hefe steigt bei der Gärung an die Bieroberfläche und
bildet dort eine dicken Schaum (daher auch der Name). Sie gärt am besten bei
ca. 20°C. Typische obergärige Biere sind Weißbier, Alt, Kölsch und Berliner
Weiße.
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Die untergärige Hefe setzt sich bei der Gärung am Boden ab (Name), gärt
am besten bei ca. 10°C und wird für fast alle sonst üblichen Biersorten wie
Export, Helles, Dunkles, Pils, Bock etc. verwendet.
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Der Unterschied zwischen den aus den beiden Hefearten hergestellten Bieren
besteht hauptsächlich darin, dass die obergärigen Biere blumiger und fruchtiger
schmecken.
Die Bierherstellung

Schema einer Gasthausbrauerei
(Bild in A4-Größe:
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)
Die Bierproduktion besteht aus 9 Schritten:
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Schroten
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Maischen
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Abläutern
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Würzekochen
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Kühlen
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Gärung
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Lagerung
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Filtration
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Abfüllung
Das Schroten
Das Schroten ist ein grobes Mahlen, besser gesagt ein Brechen
des relativ mürben Malzkornes. Dabei muss darauf geachtet werden, dass die
äußere Schale des Malzkorns, die sogenannte Spelze, die in Schritt 3
„Abläuterung“ als natürliche Filterschicht benötigt wird, möglichst unverletzt
bleibt.
Das Maischen
Das Wort „Maischen“ stammt ursprünglich von „mischen“ ab.
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So beginnt dieser Teil der Bierbereitung auch damit, dass das Schrot aus
Schritt 1 mit warmem Brauwasser vermischt wird.
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Das Wasser, das zum Einmaischen verwendet wird, heißt „Hauptguss". In Schritt 3
„Abläuterung“ gibt es nämlich auch noch „Nachgüsse".
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Dieses Schrot-Wasser-Gemisch wird in der „Braupfanne" stufenweise erwärmt und
muss bei jeder Temperaturstufe je nach Rezeptur entsprechend lange gehalten
werden. Während dieser sogenannten „Rasten" wird die im Malzkorn vorhandene
Stärke umgewandelt zu Malzzucker. Dabei werden aber auch aus unverdaulichem
Eiweiß wertvolle Aminosäuren gebildet.
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Die Zeit und Temperatur der einzelnen Rasten wird vom Braumeister für jeden
Biertyp, der im Brauhaus
JOH. ALBRECHT
gebraut wird, individuell festgelegt. Sie müssen dann sehr sorgfältig und genau
eingehalten werden, da sie den späteren Geschmack des Bieres stark
beeinflussen.
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Das Resultat des gesamten Maischvorganges, der ca. 3 Stunden dauert, ist eine
trübe Flüssigkeit, in der Malzzucker gelöst ist, aber auch noch unlösliche
Malzbestandteile, wie z.B. die Spelzen, schwimmen.
Das Abläutern
Das Abläutern ist die Trennung der trüben Maischebestandteile
von den klaren („läutern" = veraltetes Wort für „klären").Dies funktioniert
ganz ähnlich wie bei einem Kaffeefilter, denn auch hier wird der Satz
zurückgehalten und eine klare Flüssigkeit, in der sich Kaffeebestandteile
gelöst haben, läuft unten ab. Je öfter man Wasser über den Satz schüttet, um so
gründlicher wird er ausgelaugt, der ablaufende Kaffee wird jedoch von Aufguss
zu Aufguss wässriger.
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Das Abläutern beginnt damit, dass die gesamte Maische in den „Läuterbottich"
gepumpt wird. Der Läuterbottich ist das zweite Kupfergefäß im Sudhaus, in
welchem ca. 1,5 cm über dem eigentlichen Boden ein Siebboden mit sehr feinen
Schlitzen liegt.
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Da die Spelzen schwerer sind als die restlichen Maischebestandteile, setzen
sich diese ganz unten auf dem Senkboden ab und bilden so eine natürliche
Filterschicht. Der Siebboden selber ist nur die Stütze dieses "Spelzenfilters".
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Das dabei fast vollkommen klar ablaufende Zuckerwasser nennt der Brauer
„Würze". Ist die Würze vollständig abgelaufen, bleiben im Läuterbottich die
festen Maischebestandteile, der sogenannte „Treber" zurück. Dieser Treber
enthält aber anfangs noch relativ viel Malzzucker, der mit heißem Wasser
ausgewaschen wird. Die dafür verwendeten Wassermengen heißen „Nachgüsse" und
werden über den Treber geschüttet ohne dass dessen Schichtung (z.B. durch
Umrühren) zerstört werden darf.
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Das Abläutern muss sehr vorsichtig geschehen. Ließe man die Würze, wie beim
Kaffee, einfach frei ablaufen, so würde der dabei entstehende Sog die
Spelzenschicht zusammenziehen, so dass sie fast vollkommen undurchlässig würde.
Deshalb ist am Läuterbottich unten ein Absperrhahn angebracht, mit dem man den
Würzeablauf sehr fein regulieren kann.
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Das Ergebnis des Abläuterns, das ca. 3 Stunden dauert, ist die Würze, ein
klares bernsteinfarbenes Zuckerwasser, in dem aber außerdem noch Aromastoffe
und viele andere Substanzen (z.B. Eiweiß) gelöst sind, die für den Werdegang
und Geschmack des Bieres sehr bedeutsam sind.
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Da die Zuckerkonzentration der Würze den späteren Alkoholgehalt des Bieres
bestimmt, wird diese mit einer geeichten Spindel gemessen. Die gemessene
Zuckerkonzentration wird aber durch die Verdampfung von Wasser beim Kochen (s.
Schritt 4) noch erhöht. Ist die Würze also relativ „dünn", so muss länger
gekocht werden, um nachher den gewünschten Alkoholgehalt zu erreichen.
Das Kochen
Die gesamte abgeläuterte Würze wird wieder in der Braupfanne
gesammelt und zusammen mit dem Hopfen mindestens eine Stunde gekocht. Die Würze
muss so lange gekocht werden, bis die gewünschte Zuckerkonzentration durch
Verdampfen von Wasser erreicht ist.
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Dabei verändert sich aber auch die Zusammensetzung der Würze dadurch, dass
vorher unlösliche Bestandteile, wie z.B. Hopfenöle, in Lösung gehen, andere
wiederum als Feststoffe, sogenannter „Bruch", ausfallen oder einfach
verdampfen.
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Die Zuckerkonzentration, die die Würze nach dem Kochen hat, ist die bekannte
„Stammwürze". Da die Stammwürze bei der Gärung in Alkohol umgewandelt wird, ist
der spätere Alkoholgehalt des Bieres direkt von ihr abhängig.
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Wenn genug Wasser verdampft ist, wird die Würze mit den Hopfendolden wieder in
den Läuterbottich gepumpt. Auf dem Siebboden bleiben dann die ausgekochten
Hopfendolden und der Bruch liegen, während die Würze, die jetzt einen
deutlichen Hopfengeschmack hat, unten abläuft.
Das Kühlen
Die kochend heiße Würze muss nun auf die Angärtemperatur der
Hefe abgekühlt werden.
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Ab diesem Zeitpunkt muss sehr sauber gearbeitet werden, da sonst unter
Umständen Milchsäurebakterien statt der Hefe anfangen, die Würze zu vergären.
Diese Milchsäurebakterien wandeln den Zucker in Milchsäure um und nicht in
Alkohol, wie es die Hefe tut. Das Bier wird also sauer und damit ungenießbar.
Milchsäurebakterien sind aber nicht schädlich für den Menschen. Sie sind in
anderen Lebensmitteln ( Yoghurt, Käse, Sauerkraut, Sauerteig etc.) sogar
wichtige Nützlinge.
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Für die Obergärung wird die Würze auf ca. 15°C, für die Untergärung auf ca. 5°C
abgekühlt. Diese Temperaturen liegen um ca. 5°C unter der Optimal-Temperatur
der jeweiligen Hefe, da die Gärung langsam beginnen soll.
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Bis auf ca. 20°C kann man die Würze mit kaltem Leitungswasser kühlen, wodurch
sich dieses auf ca. 85°C erwärmt und als Warmwasser zur Verfügung steht. Um die
Würze weiter abzukühlen braucht man jedoch künstlich gekühltes „Eiswasser" mit
einer Temperatur von ca. 1°C.
Die Gärung
Bei der Gärung wandelt die Hefe den Zucker der Würze in
Alkohol, Kohlensäure und Wärme um. Aus der Würze entsteht so das „Jungbier".
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Die Gärung darf nicht zu schnell vonstatten gehen, da ansonsten neben dem
Alkohol auch unerwünschte Gärungsnebenprodukte in großer Menge gebildet werden,
die Hauptverursacher des Kopfwehs nach durchzechter Nacht sind. Um qualitativ
hochwertiges Bier zu erzeugen, sorgt man durch entsprechende Kühlung dafür,
dass die Hauptgärung ca. 8-10 Tage dauert.
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Da nun der Zucker in Alkohol umgewandelt wird, sinkt der gemessene
Stammwürzegehalt während der Gärung ständig ab.
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Die gebildete Kohlensäure kann aus dem offenen Gärgefäß frei entweichen.
Dadurch, dass sie durch das Jungbier perlt, wäscht sie aus diesem unerwünschte
Stoffe aus, die den Geschmack und die Bekömmlichkeit des Bieres negativ
beeinflussen würden. Durch die Gärung bildet sich außerdem auf der
Bieroberfläche ein weißer Schaum, der gegen Ende der Hauptgärung wieder in sich
zusammen fällt.
Die Lagerung
Bei der Lagerung vergärt der restliche Zucker zu Alkohol und
Kohlensäure.
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Dazu wird das Bier von dem offenen Gärbottich in das geschlossene Lagergefäß
gepumpt.
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Das Lagergefäß wird mit einem „Spundapparat" verschlossen. Durch diesen
Spundapparat kann der gewünschte Kohlensäuregehalt im Bier eingestellt werden.
Die jetzt noch gebildete Kohlensäure bleibt deshalb im Bier.
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Damit der Zuckerrest noch weiter gären kann, muss die Temperatur hier noch eine
Zeit lang auf ca. 5°C gehalten werden. Danach ist der Zeitpunkt gekommen, um
das Bier langsam auf seine Reifetemperatur von ca. 1°C abzukühlen.
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Bei dieser Temperatur reift das Jungbier mehrere Wochen. Dabei klärt es sich
fast vollständig und erlangt seine volle Genussreife.
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Dadurch, dass im Brauhaus
Joh.
Albrecht
das Bier in Ruhe und Kühle lange genug reifen kann, braucht es nicht, wie in
Großbrauereien üblich, filtriert und stabilisiert zu werden, sondern gelangt
mit allen Vitalstoffen und Vitaminen naturbelassen bis ins Glas.
Die Filtration
Bei der Filtration wird die restliche Hefe aus dem Bier
filtriert.
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Dazu wird das Bier vom Lagergefäß unter Druck über eine Kieselgur-Filterschicht
gepresst.
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Die so abgeschiedene Hefe verbleibt mit der Kieselgur im Filter und kann nach
Beendigung des Filtrationsprozesses entsorgt werden.
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Nach der Filtration wird das Bier im Drucktank gesammelt und gelangt von dort
aus zur Abfüllung.
Die Abfüllung
Bei der Abfüllung wird das filtrierte Bier in Flaschen oder Fässer abgefüllt.
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Flaschenabfüllung
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Normalerweise verwendet man Mehrwegflaschen mit einem Bügelverschluss,
sogenannte Maurerflaschen.
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Zuerst müssen diese Flaschen mit Hand gereinigt werden. Man bedient sich dabei
der Hilfe einer Flaschenwaschmaschine, die vergleichbar mit einer
Gewerbe-Geschirrspülmaschine funktioniert und somit die Flaschen von
Hefeablagerungen gesäubert und anschließend sterilisiert werden.
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Danach werden die Flaschen per Hand wieder aus der Maschine entnommen und auf
einem Tisch zum Abfüllen zwischengelagert.
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Zum Abfüllen verwendet der Braumeister einen isobarometrischen Handfüller. Er
nimmt jede Flasche einzeln vom Tisch und sorgt dafür, dass jede Flasche
schaumfrei gefüllt und mit dem Keramikverschluss verschlossen wird.
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Bevor die Flaschen nun in den Transportkasten verpackt werden, bekommt jede
Flasche noch ein Siegeletikett mit Haltbarkeitsdatum und Inhaltsangaben und
stehen dann dem Verkauf zur Verfügung.
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Das so abgefüllte Bier kann nun je nach Biersorte ca. 6 – 12 Wochen bis zum
Verzehr gelagert werden.
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Fassabfüllung
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Im Gegensatz zur Flaschenabfüllung kann die Fassabfüllung in diesen
Größenordnungen schon automatisiert werden, so dass man mit einer
halbautomatischen KEG-Füll- und -Reinigungsmaschine bereits ca. 20 Fässer à 50
Liter pro Stunde abfüllen kann.
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Zur Abfüllung wird das einzelne Fass nun per Hand auf die Maschine gestellt.
Der Programmablauf steuert die einzelnen Schritte der Fassreinigung,
Sterilisation und Vorspannung mittels CO2 , sogleich gefolgt vom
Abfüllen des Bieres. Nach ca. 3 Minuten gibt die Maschine das Fass wieder frei
und der Brauer kann ein neues Fass einlegen.
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Nach einer kurzen Zwischenlagerung in einem kühlen Raum, steht das Fass zum
Verkauf bereit.
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